Film & Dunkelkammer
Einrichtung der Heim-Dunkelkammer für den gesamten Vergrößerungsprozess
Trennen Sie den trockenen Arbeitsbereich vom Nassbereich und legen Sie einen klaren Arbeitsweg fest.
Ein Raum wird nicht allein dadurch zur funktionierenden Dunkelkammer, dass er dunkel ist. Vergrößerer, Papierhandhabung und Entwicklungsschalen müssen in einen wiederholbaren Ablauf passen. Beginnen Sie mit einem Raumplan sowie dem Papier und der Ausrüstung, die Sie tatsächlich verwenden werden.
Trockener und nasser Arbeitsbereich
Der Dunkelkammerleitfaden von ILFORD trennt einen Trockenbereich zum Vergrößern und Handhaben der Negative von einem Nassbereich zum Ansetzen der Lösungen und Entwickeln der Abzüge. Außerdem nennt er einen stabilen Vergrößerer, eine Zeitschaltuhr und eine für die Materialien geeignete Dunkelkammerleuchte. Eine dekorative rote Lampe ist kein Nachweis für ihre Eignung.
Belege: Herstellerleitfaden
Übung: Raumplan erstellen
Zeichnen Sie den Raum mit Eingang, Steckdosen und Wasseranschluss ein. Markieren Sie, wo unbelichtetes Papier verschlossen bleibt, wo Sie das Bild scharfstellen und in welche Schalen der Abzug kommt. Gehen Sie den Ablauf mit Schmierpapier durch, bevor Sie Fotomaterial verwenden. Halten Sie elektrische Geräte und Kabel aus dem Nassbereich fern.
Testen Sie den Ablauf vor dem Vergrößern
Beachten Sie die Angaben des Herstellers zur Lichtdichtigkeit und zur Dunkelkammerleuchte für Ihr Material. Prüfen Sie außerdem, ob Lüftung und Umgang mit Chemikalien geeignet sind. Planen Sie Platz ein, um den fertigen Abzug aus dem Nassbereich zu nehmen, ohne den Bereich mit unbelichtetem Papier zu durchqueren. Bei einer guten Einrichtung lassen sich die Handgriffe auch bei wenig Licht mit weniger Verwechslungen wiederholen.
Quellen & weiterführende Literatur
Quellen für die spezifischen Fakten und Produktbeschreibungen oben. Unsere ausgearbeiteten Beispiele, Interpretationen und praktischen Vorschläge sind originelle redaktionelle Orientierungshilfen.
- ILFORD PHOTO — beginner’s guide to darkroomsHerstellerleitfaden