Film & Dunkelkammer
FOMADON R09: eine dokumentierte Schwarzweißentwicklung planen
Ein Flüssigkonzentrat, dessen Verdünnung zum Film und Verfahren passen muss.
Ein kleines Fläschchen kann zu mehreren unterschiedlichen Arbeitsrezepturen gehören. Foma R09 ist ein Beispiel: Bestimmen Sie das genaue Produkt, statt anzunehmen, dass Entwickler mit ähnlichem Namen identische Anweisungen haben.
Lesen Sie die Beschreibung des Herstellers
Foma bezeichnet FOMADON R09 als Flüssigkonzentrat für Schwarzweiß-Negativfilme und nennt auf der englischen Produktseite Arbeitsverdünnungen von 1+25 und 1+50. Welche davon passt, muss anhand der Angaben zur jeweiligen Filmverarbeitung entschieden werden. Aus der Verdünnung allein ergibt sich keine Entwicklungszeit.
Belege: Produktdokumentation
Berechnen nach Auswahl
In diesem Rechenbeispiel besteht eine Mischung von 1+25 aus insgesamt 26 Teilen. Wenn die freigegebene Rezeptur und der Tank 520 ml erfordern, sind das 20 ml Konzentrat und 500 ml Wasser. Das Beispiel veranschaulicht nur die Rechnung; es legt weder das erforderliche Volumen noch die Entwicklungszeit für einen bestimmten Film fest.
Aufzeichnen der tatsächlichen Bedingungen
Notieren Sie vor Beginn Film, Belichtungsindex, gewählte Verdünnung, Volumen, Temperatur und Agitationsmethode. Ergänzen Sie Quelle und Versionsstand der Rezeptur. Geben Sie diese Angaben auch zusammen mit dem Bild weiter, wenn Sie das Ergebnis besprechen, damit eine andere Arbeitslösung nicht fälschlich als dasselbe Experiment gilt.
Quellen & weiterführende Literatur
Quellen für die spezifischen Fakten und Produktbeschreibungen oben. Unsere ausgearbeiteten Beispiele, Interpretationen und praktischen Vorschläge sind originelle redaktionelle Orientierungshilfen.
- Foma — FOMADON R09Produktdokumentation